Biochemie das Buch

Die Biochemie einfach erklärt

Wirkungsweise der Biochemie

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Das erste biochemische Märchenbuch der Welt

Die Schüßlersche Biochemie in Märchenform

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Geschichtliches zur biochemischen Heilmittellehre

Die Biochemie, die Lehre von den Schüßlerschen Mi­neralsalzen, wie sie auch genannt werden, geht auf den Oldenburger homöopathischen Arzt Dr. med. Wilhelm Heinrich Schüßler zurück. Er wurde in Bad Zwische­nahn am 21. August 1821 als sechstes Kind geboren. Verstorben ist er am 30. März 1898 in Oldenburg. Da die Eltern sehr arm waren (sein Vater musste eine langjährige Haftstrafe verbüßen), musste er sich seinen Lebensunterhalt schon bald selbst verdienen. Er bildete sich in Fremdsprachen autodidaktisch aus, die er dann teilweise in Form von Nachhilfe unterrichtete. Diese Sprachen waren Latein, Griechisch, Französisch, Eng­lisch, Italienisch. Später beschäftigte er sich noch mit Sanskrit. Seine Medizinstudien betrieb Dr. Schüßler in Prag, Paris und Gießen, wo er mit 38 Jahren zum Doktor promovierte.

Einem übereifrigen Beamten fiel es später auf, dass Dr. Schüßler gar kein Abitur hatte. So musste er nachträglich die Abiturprüfung in Oldenburg nachholen. Ein glücklicher Umstand ist, dass Dr. Schüßler sich schon lange sehr stark für die Ho­möopathie interessierte. Dieser Umstand ist später noch einmal sehr wichtig, da sich hierüber erklärt, warum Dr. Schüßler auf die Idee kam, die Mineralien, ergo die Biochemie, zu potenzieren!!!

Den damaligen Ärzten vor über 140 Jahren war die Homöopathie zum großen Teil ein Dorn im Auge. War diese Methode doch keineswegs von allen Ärzten geteilt worden und hatte sich immer wieder unter ihnen ein heftiger Streit darum entsponnen.

 

Prof. Dr. Rudolph Virchow

Geistige Vorläufer von Dr. Schüßler waren der hollän­dische Physiologe Jacob Moleschott und der mit der Zellularpathologie weltberühmt gewordene Prof. Dr. Rudolph Virchow.

Prof. Dr. Virchow kreierte einen Lehrsatz, der von vielen Ärzten regelrecht nachgebetet wurde: „Die Mikrobe ist alles!" Auf seinem Sterbebett erst akzep­tierte er, dass er damit falsch gelegen hatte. Er bekann­te: „Die Mikrobe ist nichts, das Terrain ist alles!"

 

Jakob MoleschottJakob Moleschott beschrieb in seinem zweibändigen Werk „Der Kreislauf des Lebens" schon mineralogi­sche Zusammenhänge in den Körpern von Tieren und Menschen.

 

 




Erkenntnisse von Prof. Justus von Liebig

Prof. Justus von LiebigEin weiterer, weltberühmter Professor trat vor ca. 170 Jahren mit seinen bahnbrechenden Erkenntnissen auf den Plan, Prof. Dr. Justus von Liebig (1803 - 1873). Er war Agrochemiker und hatte durch seine analytischen Methoden herausgefunden, dass die Agrarböden, damit Pflanzen richtig wachsen können, zunächst mindestens drei anorganische mineralische Salze benötigen. Später wurden sie auf vier erweitert. Diese wären Kalk, Kali, Stickstoff und Phosphorsäure. Hat der Boden genügend von diesen vier Mineralien zur Verfügung, kann jede

Pflanze zumindest unter mineralogischer Betrachtung wachsen. Prof. v. Liebig nannte seine Entdeckung die Lehre vom Gesetz des Minimums. Jede Pflanze kann also dementsprechend nur so lange wach­sen, wie die einzelnen Mineralien vorhan­den sind. Fehlt eines, dann wachsen die Pflanzen nur so lange, bis der Mineralsalz­mangel erkannt und gelöst ist. Hieraus lei­ten sich auch für Sie, liebe Leser, die ein­fachen, bildlichen Darstellungen ab. Dadurch können wir besser begreifen, warum sowohl die Pflanzen anorganische und der Mensch und Tiere organische Mi­neralien benötigen und wie sie wirken. Es wurden auch vor und zu Dr. Schüßlers Zeiten verstorbene Menschen und Tiere verbrannt. Hier konnte immer wieder die Beobachtung gemacht werden, dass die verstorbenen Menschen und Tiere in ihren Ascherückständen unterschiedliche mengenmäßige Mineralien hinterließen.

Was wussten die Ärzte damals vor rund 140 Jahren von stoffwechselmäßigen Zusammenhängen im menschlichen Körper?

Neben dem Wenigen, was medizinisch und organisch bekannt war, wusste man von den Vitalstoffen und deren Wirkweise im menschlichen Körper noch weniger.

Die Ärzte kannten Eiweiße, Kohlenhydrate, Fette, die der Mensch für seine Phy­siologie, seine Stoffwechsellage, benötigt. Mehr war nicht oder nur kaum bekannt.

Dr. Samuel HahnemannWie ich oben schon erwähnte, war durch Dr. Samuel Hahnemann die Homöo­pathie ca. 60 Jahre vor Dr. Schüßlers Biochemie aus der Taufe gehoben worden. Den Ärzten war diese von ihrem Denken her sehr häufig nicht einleuchtend, so dass sich immer wieder ein Gelehrtenstreit entfachte.

Also, mit diesem Hintergrund der Homöopathie kämpfte die Schulmedizin ge­rade. Da kommt ein Kollege aus Oldenburg und bringt schon wieder eine neue Heilmittellehre ins Spiel, die Biochemie.

Dr. Wilhelm Heinrich Schüßler selbst prägte diesen Begriff, um dadurch zu verdeutlichen, dass im Lebendigen, also „bios" im Griechischen, chemische, physiologische, natürliche, lebendige Prozesse ablaufen. Und genau dafür benötigen wir die Mineralsalze, die ja in den Ascherückständen von Verstorbenen gefunden worden waren. Zwei Dinge fallen hier auf, die Dr. Schüßler erkannte und beschrieb.

Erstens, dass jeder Mensch und jedes Tier aus Mineralien besteht. Gut, das ist heute nachvollziehbar. Doch er beschrieb die einzelnen Salze und fand, dass die Körper sich aus zunächst zwölf Mineralsalzen als Basissalze oder Grundsalze zusammensetzen.

Die biochemischen Mineralsalze, wie sie uns bis heute bekannt sind, heißen:

Calcium fluoratum

Nr.

1

in

einer

D

12

Calcium phosphoricum

Nr.

2

in

einer

D

6

(Calcium sulfuricum)

Nr.

12

in

einer

D

6

Ferrum phosphoricum

Nr.

3

in

einer

D

12

Kalium chloratum

Nr.

4

in

einer

D

6

Kalium phosphoricum

Nr.

5

in

einer

D

6

Kalium sulfuricum

Nr.

6

in

einer

D

6

Magnesium phosphoricum

Nr.

7

in

einer

D

6

Natrium chloratum

Nr.

8

in

einer

D

6

Natrium phosphoricum

Nr.

9

in

einer

D

6

Natrium sulfuricum

Nr.

10

in

einer

D

6

Silicea

Nr.

11

in

einer

D

12

Das damals dritte Mineralsalz, welches heute als das zwölfte Salz, Calcium sulfuricum D 6 beschrieben ist, nahm Dr. Schüßler selbst aus seiner Aufstellung he­raus, weil er es nicht als essentielles Grundsalz differenzierte. Es wird seit Jahren von Therapeuten als zwölftes Schüßlersalz angehängt, deswegen ist heute Calcium sulfuricum D 6 die Nr. 12.

Das bedeutet im Klartext Folgendes: Jedes biochemische Mineralsalz hat am Ende eine D 6 und/oder D 12 als Potenz stehen, siehe oben!

Wenn Sie sich aufmerksam die oben beschriebenen Mineralsalze ansehen, fällt Ihnen auf, dass sie alphabetisch aufgelistet sind. Unter den Therapeuten und als Laien in dieser Disziplin Kundigen werden seit Jahr und Tag die Schüßlerschen, biochemischen Mineralsalze durchgehend nummeriert. So wird per definitionem die Nr. 7 als Beispiel immer und von jedem als Magnesium phosphoricum be­schrieben, weil es alphabetisch das siebte Salz darstellt.

Das achte Mineralsalz, Natrium chloratum D 6, wurde in früheren Zeiten übrigens Natrium muriaticum genannt. Wenn Sie also in alten Werken den Begriff Natrium muriaticum lesen, ist immer, unter biochemischer Sichtweise, das achte Schüßlersche Mineralsalz, Natrium chloratum, gemeint.

Zweitens erkannte Dr. Schüßler, dass die biochemischen Mineralsalze besser im Körper zur Wirkung und zur Entfaltung kommen, wenn sie dynamisiert oder, wie er es auch formulierte, energetisiert worden sind.